Der Markt

Konjunkturelles Umfeld

Die Weltwirtschaft konnte sich im 1. Quartal 2010 weiter von der Finanzkrise erholen. Wie die Gemeinschaftsdiagnose führender deutscher Wirtschaftsinstitute für das Frühjahr 2010 zeigt, legten einzelne Regionen dabei jedoch ein unterschiedliches Tempo vor: In den Schwellenländern zog die Wirtschaft stark an. Die Industriestaaten zeigten dagegen nur eine leichte Aufwärtsentwicklung. Die Nachwirkungen der Krise waren dort noch deutlich spürbar. So bewegte sich die Investitionsbereitschaft der Unternehmen weiterhin auf einem niedrigen Niveau, ebenso war die Konsumfreude der privaten Haushalte gedämpft.

In Deutschland wies die Wirtschaftsentwicklung im 1. Quartal weiterhin eine positive Grundtendenz auf, diese ist aber ins Stocken geraten. Vor allem die wichtigen Exportraten erholten sich nur langsam und auch die Industrieproduktion lag rund 20 Prozent niedriger als vor Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008.

Ähnlich zeigte sich auch die Entwicklung in den USA. Dort hat die konjunkturelle Dynamik nach der starken Expansion in der zweiten Jahreshälfte 2009 in den vergangenen Monaten an Kraft verloren.

Die Wirtschaft in Europa entwickelte sich im 1. Quartal des Jahres 2010 zögerlich. Grund dafür war die wachsende Sorge um die öffentlichen Haushalte einiger EU-Staaten, die auch die europäische Gemeinschaftswährung belastete.

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