5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Die SolarWorld AG hat sich im April 2010 mit 29 Prozent an dem neu gegründeten Joint Venture Qatar Solar Technologies Q.S.C. mit Sitz im Emirat Katar beteiligt. Das Joint Venture errichtet auf der Arabischen Halbinsel eine Produktionsstätte für Polysilizium mit einer geplanten Jahreskapazität von 3.600 Tonnen.

Der Deutsche Bundestag hat Anfang Mai 2010 einen endgültigen Beschluss zum Erneuerbare-Energien-Gesetz gefasst. Damit wird die Vergütung für Aufdachanlagen zum 1. Juli 2010 einmalig um 16 Prozent sinken, die für Freiflächenanlagen um 15 und die für Anlagen auf Konversionsflächen um elf Prozent. Solaranlagen, die auf Ackerflächen errichtet werden, erhalten ab dem 1. Juli keine Vergütung mehr. Für Anlagen, für die bis zum 25. März 2010 ein baurechtlicher Satzungsbeschluss vorlag, gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2010. Zum 1. Januar 2011 wird die Vergütung jeweils um neun Prozent sinken. Sollten bestimmte Wachstumskorridore (3.500 MW, 4.500 MW, 5.500 MW und 6.500 MW) überschritten werden, soll die Vergütung zusätzlich um jeweils einen weiteren Prozentpunkt sinken.

Im Übrigen gab es nach dem 31. März 2010 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

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